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CSS Group® TSE - Technische Sicherheitseinrichtung für Österreich

Erweiterung für die technische Sicherheitseinrichtung für das CSS Group® Kassensoftware 2017

smartcard Ab 01.04.2017 müssen Registrierkassen / computergestützte Kassensysteme über eine technische Sicherheitseinrichtung in Form von sogenannten Signaturkarten verfügen. Diese werden in der Regel über einen USB Cardreader und einer Smartcard bereitgestellt, welche die Rolle der Datenverschlüsselung übernehmen.

Den USB Cardreader sowie die benötigte Smartcard erhalten Sie von einem zugelassenen Zertifikatsanbieter.

Desweiten benötigen Sie einen QR-Barcode kompatblen BON Drucker, da jeder Beleg mit diesem Barcode versehen werden muss.

Integration der technischen Sicherheitseinrichtung in die Kassensoftware

Momentan wird die Integration durch massive technischer Probleme und mangelhafter Unterstützung seitens der Zertifikatsanbieter erschwert. Aus diesem Grund ist es noch nicht möglich sich auf einen Anbieter festzulegen.

Wir testen momentan folgende Anbieter von Signaturerstellungseinheiten:

  • A-Trust
  • GlobalSign
  • Fiskaltrust
Leider ist es so, dass die CSS Group® den Termin zum 01.04.2017 unmöglich halten kann und die Unterstützung vorerst eingestellt werden sollte. Auf vielfachen Wunsch unserer Kunden aus Österreich haben wir - ebenso wie unsere Kunden nach einer Lösung gesucht, um unsere Software weiterhin rechtssicher verwenden zu können.

Kann die CSS Group® Kassensoftware 2017 trotzdem verwendet werden?

Ja! - Das können Sie...

Da auch die Finanzbehörde in Österreich die massiven Probleme bei der Umrüstung erkannt hat, wurde wahrscheinlich eine Nachbesserung der Gesetzeslage veranlasst.

Sie müssen bis spätesten 15.03.2017 die Erweiterung CSS Group® TSE - Technische Sicherheitseinrichtung für Österreich bei einen unseren Fachhandelspartner bestellt haben. Eine Liste unserer Fachhandelsparter der diese Erweiterun im Sortiment hat, finden Sie unter "Bezugsquellen".

Anhand dieser Bestellung können Sie dem Finanzamt nachweisen, dass Sie die Umrüstung Ihres Kassensystems in Auftrag gegeben und bestellt haben.

Sie erhalten mit Ihrer Bestellung das benötigte Lizenzzertifikat zur Freischaltung der Erweiterung CSS Group® TSE - Technische Sicherheitseinrichtung für Österreich. Sobald die Integration der Sicherheitseinrichtung abgeschlossen ist, werden Sie von Ihre Software über die automatische Update Funktion informiert und die Unterstützung wird installiert.

Zeitgleich wird die CSS Group® eine entsprechende Mitteilung auf unserer Internet Seite zusammen mit einer Anleitung zur Erstellung der technischen Sicherheitseinrichtung mit dem Zertifikatsanbieter veröffentlichen.

Damit Sie nicht Ihre wertvolle Zeit mit der Suche nach dem Gesetzestext verbringen müssen, haben wir Ihnen den betreffenden Ausschnitt bereits erstellt. Den kompletten Text können Sie direkt beim Bundesministerium für Finanzen - Österreich einsehen. Klicken Sie dazu einfach auf den unten stehenden Link.

Auszug aus dem Gesetzestext - Sicherheitsrichtlinien in Registrierkassen

23. Werde ich als Unternehmerin bzw. Unternehmer (finanzrechtlich) ab dem 1.4.2017 verfolgt bzw, kann ich bestraft werden, wenn meine Registrierkasse nicht über die gesetzlich vorgeschriebene technische Sicherheitseinrichtung verfügt, die die Unveränderbarkeit der Aufzeichnung sicherstellt?

Ab 1.4.2017 besteht die gesetzliche Verpflichtung, die Aufzeichnungen in einer Registrierkasse durch eine technische Sicherheitseinrichtung gegen Manipulation zu schützen. Dabai bedarf es einer Registrierkasse, die der Registrierkassenverordnung (RKSV) entspricht und einer Implementierung des ebenso vorgeschriebenen Manipulationsschutzes, sowie der Registriertung der Einrichtung über FinanzOnline und einer erfolgreichen Startbelegprüfung.

Bei vorsätzlicher Nichtbeachtung dieser gesetzlichen Pflicht droht nach dem Finanzstrafgesetz eine Strafe bis zu 5.000 Euro. Dazu muss von den Finanzämtern (wie in jedem Strafverfahren) in jedem Einzelfall geprüft werden, warum die Verpflichtung , eine manipulationsgeschütze Registrierkasse für die Aufzeichnung der Barumsätze zu verwenden, nicht erfüllt werden konnte. Dies bedeutet auch, dass insbesondere die vorsätzliche Nichterfüllung behördlich zu beweisen ist.

Von einer vorsätzlichen Nichtbeachtung der Registrierkassenpflicht mit Manipulationsschutz kann glaubhaft insbesondere dann nicht ausgegangen werden, wenn die Unternehmerin / der Unternehmer

  • über eine Registrierkasse verfügt, die der Kassenrichtlinie entspricht und mit dieser die Einzelaufzeichnungspflicht und Belegerteilungspflicht erfüllt,
  • Belege über die getätigten Barumsätze lückenlos erstellt und
  • nachweist bzw. zumidest glaubhaft macht, dass sie / er die RKSV- konforme Beschaffung und / oder die Umrüstung der Registrierkasse(n) bei einem Kassenhersteller oder einem Kassenhändler bis Mitte März 2017 bereits beauftragt hat, sodass die Säumnis nicht in ihrer / seiner Spähre gelegen ist.

Bei einem derat gelagerten Sachverhalt ist von einer finanzstrafrechtlichen Verfolgung der Unternehmerin / des Unternehmers abzusehen.

Wurde durch die Tathandlung bereits ein anderes Finanzvergehen verwirklicht (der Versuch einer Abgabenhinterziehung genügt dabei), sind die Strafdrohungen dieser Finanzvergehen maßgeblich.

Nach der möglichst zeitnahen Aktualisierung des Registrierkassensystems und der Beschaffung einer Signaturerstellungseinheit müssen in der Folge ohne Verzug die Initialisierung der Registrierkasse, die Erstellung des Startbeleges und die Meldung der Registrierkasse und der Signaturerstellungseinheit über FinanzOnline sowie die Prüfung des Startbeleges erfolgen.

Kompletter Gesetzestext auf BMF AT

Aktueller Stand: 03.03.2017